Leichte Stücke für Cello und Geige — alle in der ersten Lage
Jedes Stück hier lässt sich ohne Lagenwechsel spielen. Im Punkt steht die Fingerzahl, eine 0 bedeutet leere Saite — zum Anfangen musst du keine Noten lesen, und jedes Stück gibt es auch als Notenblatt mit Fingerzahlen.
Wie diese Stücke ausgewählt sind
Warum die ersten Stücke so aussehen
Die ersten Stücke kommen mit leeren Saiten und wenigen Fingern aus. Sie bewegen sich in Schritten statt in Sprüngen, bleiben meist auf ein bis zwei Saiten und verlangen keinen weiten Saitenwechsel. Auf dem Cello greift der 1. Finger einen Ganzton über der leeren Saite, auf der Geige liegt dort ebenfalls das erste Klebeband — der Rest der Hand ordnet sich darunter ein.
Wie ein Klassiker zum Anfängerstück wird
Ein ganzer Satz von Bach oder Haydn geht in der ersten Lage nicht auf. Deshalb steht hier ein Ausschnitt, meist das Thema, das man wiedererkennt — und der ist so transponiert, dass jeder Ton unter der ruhenden Hand liegt. Du wechselst die Saite, aber nie die Lage. Steht ein Finger neben seinem Klebeband, macht die Notenblatt-Ansicht das mit einem H oder L vor der Fingerzahl sichtbar.
Dieselben Stücke auf Cello und Geige
Cello und Geige sind beide in Quinten gestimmt: C–G–D–A und G–D–A–E. Dieselbe Saite, derselbe Abstand zum Sattel — auf der Geige klingt es nur eine Duodezime höher. Deshalb liegt jedes Stück hier als Saite plus Halbtonabstand vor, und beim Umschalten werden Fingersatz, Notenschlüssel und Vorzeichen neu abgeleitet: am Cello liegt zwischen benachbarten Fingern ein Halbtonschritt, auf der Geige meist ein Ganzton — nur zwischen 2. und 3. Finger ein Halbton.
Häufige Fragen
Welches Stück soll ich zuerst spielen?
Nimm etwas aus dem Regal Zum Einstieg — Kinder- und Volkslieder, deren Melodie du schon im Kopf hast. Wenn du die Tonhöhe kennst, hörst du sofort, ob der Finger sitzt, und musst nicht Griff und Melodie gleichzeitig lernen. Danach ist Barock ein guter nächster Schritt: ruhiger Puls, klare Linien, wenig Sprünge.
Kann ich eigene Noten hochladen?
Ja. PDF und Fotos werden eingescannt und erkannt, MusicXML und MIDI direkt gelesen. Im Assistenten wählst du die Stimme aus und lässt die Transposition in die erste Lage suchen. Vor dem Speichern hörst und siehst du das Ergebnis in einer Vorschau.
Sind alle Stücke gemeinfrei?
Ja. Die eingebauten Stücke stammen aus Werken, deren Schutzfrist abgelaufen ist, oder aus Volksliedgut. Zu jedem importierten Klassiker ist im Code vermerkt, welches Werk, welche Quelle und welche Lizenz dahinterstehen, samt dem Befehl, mit dem der Ausschnitt erzeugt wurde — nachlesbar in der Herkunftsübersicht des Projekts.
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